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geistige Behinderung aufgrund Down-Syndrom

Gefragt von: 6516 Views ,
Questions

Hallo zusammen,

wir würden gerne mal unseren 19-jährigen geistig behinderten Sohn (er hat das Down-Syndrom) mit zu einem ca. 2 wöchigen Touristen-Urlaub in den USA mitnehmen. Er hat keine körperlichen Handycaps, ist in Europa schon zig mal geflogen und verhaltensmäßig unauffällig. Krank ist er nicht, eben nur geistig behindert. Wie ist die erste ESTA-Frage u.a. bzgl. "geistige Erkrankungen" auszufüllen? Er ist ja eigentlich nicht krank, wollen die Amis in diesem Fall dennoch, dass wir das bestätigen und wird dann daraufhin die Einreise abgelehnt? Und falls er daraufhin abgelehnt würde, wie kann man in einen Nichteinwanderungsvisum nachweisen, dass er keine Gefahr für die USA ist? Die USA wollen doch nicht diskriminieren......
Über eine Antwort würde ich mich freuen. VG liberty

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  1. Redaktion on Apr 28, 2014 Antworten

    Hallo Liberty,

    bitte entschuldige unsere späte Antwort. Die Benachrichtigungsfunktion der Seite war komischerweise nicht aktiv und hat uns nicht über deine Frage benachrichtigt.

    Wir haben gerade bei unseren Kollegen im Visabüro nachgefragt und leider keine 100%ige Aussage identifizieren können. Grundsätzlich meinen die meisten, dass es sich beim Down-Syndrom um keine Geisteskrankheit sondern um eine “Disability”, eben eine Behinderung handelt, die keinerlei Probleme für die Einreise im Rahmen von ESTA darstellen sollte.

    Die Mehrheit unserer Kollegen (besonders die Amerikaner) gehen davon aus, dass es bei einer angeborenen Behinderung wie dem Down-Syndrom zu keinerlei Schwierigkeiten kommen sollte. Die USA sind, wie du schon erwähnt hattest, sehr tolerant und inklusiv, wenn es um Behinderungen geht. Teilweise können auch Millionensummen wegen Diskriminierung erklagt werden.

    Wir sind der Meinung, dass du einen ganz normalen ESTA-Antrag ausfüllen solltest und das Häkchen bei Geisteskrankheiten NICHT setzen solltest. Das würde nämlich zu einer sofortigen Ablehnung des Antrages führen.

    Auch die Einreise sollte dann ohne Probleme ablaufen. Die Grenzbeamten sind gerade bei Kindern, Behinderten und Kriegsversehrten oft sehr nachsichtig und freundlich.

    Wenn du doch noch einmal genau nachfragen möchtest, empfehlen wir dir noch einmal die regional zuständige US-Botschaft anzurufen.

    Wir hoffen, wir konnten dir helfen und wünschen euch einen schönen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten.

    Beste Grüße.

    Dein Team von http://www.esta-fragen.de

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